Hyundai-Bagger HX210A im Einsatz bei der U-Bahn-Linie C in Rom

Der Bau der Stationen der U-Bahn-Linie C in Rom ist eine große technische Herausforderung – ein Projekt, das in die Zukunft blickt und gleichzeitig die Vergangenheit würdigt. Es ist die erste fahrerlose U-Bahn-Linie der Stadt, aber auch die erste, die buchstäblich in ein Museum verwandelt wurde. In dieser Umgebung sind drei neue Hyundai-Bagger im Einsatz: innovative Maschinen, die der Geschichte großen Respekt zollen.

Das Unternehmen C.E.A.P.P. S.r.l. (Costruzioni Edili Appalti Pubblici e Privati) erhielt den Zuschlag für die Bauarbeiten an den Stationen „Fori Imperiali“ und „Piazza Venezia“ der römischen U-Bahn-Linie C. Das römische Unternehmen wurde 2002 vom Geschäftsführer Aldo Ludovisi gegründet, der auf zwanzig Jahre Erfahrung in der Bau- und Immobilienbranche zurückgreifen kann. Es ist in den Bereichen Wohnungsbau, schlüsselfertige Bauaufträge, Anlage und Instandhaltung von Deponien, Erschließungsarbeiten, Landgewinnung und öffentliche Bauvorhaben tätig.

 

Geschichte und Zukunft verbinden

„C.E.A.P.P. wurde Anfang der 2000er Jahre als Unternehmen für Renovierungsarbeiten gegründet und spezialisierte sich später zunehmend auf öffentliche Ausschreibungen, bis diese schließlich zu unserem heutigen Kerngeschäft wurden. Derzeit arbeiten wir an der Fertigstellung der Station ‚Fori Imperiali‘ und am Bau der neuen Haltestelle ‚Piazza Venezia‘ der römischen U-Bahn-Linie C“, erklärte Aldo Ludovisi, Geschäftsführer der C.E.A.P.P. S.r.l. „Die Baustelle an der Piazza Venezia ist unser Vorzeigeprojekt: Es handelt sich um ein Vorhaben, das erstklassige Ingenieurskunst erfordert, um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen, die eine Stadt wie Rom sowohl im archäologischen als auch im hydrologischen Bereich mit sich bringt. Es handelt sich um eine große technische Herausforderung, die sich durch eine Kombination technologischer Lösungen auszeichnet, die sogar auf internationaler Ebene untersucht werden.“

 

Um den vielfältigen Anforderungen einer derart komplexen Baustelle gerecht zu werden, wandte sich das römische Unternehmen an Venditti Macchine s.r.l., den Hyundai-Händler für die Region Latium.

 

Fabio Di Sabatino, Vertriebsmitarbeiter bei Venditti Macchine, erklärt:

„C.E.A.P.P. war bereits Kunde von Venditti Macchine, vor allem für die Wartung und Reparatur seiner Fahrzeuge. Das Unternehmen musste seinen Fuhrpark erneuern und wandte sich an unseren Händler, um veraltete Maschinen zu ersetzen.“ 

„Die Notwendigkeit, den Maschinenpark zu modernisieren, ergab sich in erster Linie im Zusammenhang mit diesem Standort, an dem Spezialarbeiten in einem sensiblen architektonischen und historischen Umfeld erforderlich waren, umgeben von mehreren historischen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Wir lieferten zwei Raupenbagger vom Typ HX210A mit Monolithauslegern und einen Mobilbagger vom Typ HW150A mit Dreifachausleger. Da letzterer straßenzugelassen ist, kann er problemlos vom Logistikstandort des Unternehmens zur Baustelle transportiert werden.“

 

Baustelle der U-Bahn-Linie C in Rom: Piazza Venezia

Am 15. Februar 2024 begannen die Aushubarbeiten an der ersten Schlitzwand. Darin werden die Pfeiler untergebracht, die nebeneinander angeordnet den „Kasten“ bilden, in dem der Bahnhof Piazza Venezia errichtet wird. Sobald der Umriss des gesamten Bahnhofs fertiggestellt ist, können die Aushubarbeiten beginnen, um Platz für die Bahnhofsbauwerke zu schaffen, wobei die Top-down-Methode (von der obersten Ebene nach unten) angewendet wird.

 

„Beim anfänglichen Abriss der Schlitzwand sind die Bagger Hyundai HX210A von mit hydraulischen Scheren ausgestattet, da wir unter historischen Gebäuden arbeiten und besonders auf Vibrationen achten müssen“, erklärte Fabio De Pellegrin, Technischer Leiter von C.E.A.P.P. „Anschließend werden die Deckenplatten und Öffnungen hergestellt, um mit dem eigentlichen Bau der Station nach der Top-Down-Methode fortzufahren.“

 

Nach ihrer Fertigstellung wird die Station Piazza Venezia einen direkten Zugang zum Forum und zum Vittoriano bieten. Es wird eine echte „Archäologie-Station“ sein, da eine ganze unterirdische Etage als Museumsbereich genutzt wird, in dem die bei den Ausgrabungen entdeckten archäologischen Funde ausgestellt werden.

 

Fabio De Pellegrin bemerkt:

„Auf der Baustelle der Linie C an der Piazza Venezia sind drei Hyundai-Bagger – die Modelle HX210A und HW150A – im Einsatz, die die Aushubarbeiten für die Dachplatten durchführen. Es handelt sich um leistungsstarke, sichere und präzise Maschinen.“ 

„Vor dem Kauf haben wir sie getestet und mit ähnlichen Modellen der Konkurrenz verglichen. Wir haben festgestellt, dass Hyundai-Bagger im Vergleich zur Konkurrenz eine geringere Stellfläche, eine höhere Stabilität und eine bessere Leistung bieten. Da es sich um zwei große Baustellen wie die Fori Imperiali und die Piazza Venezia handelt, kann der Mobilbagger mühelos zwischen ihnen hin- und herfahren, ohne dass ein Tieflader benötigt wird, was einen Zeitverlust bedeuten würde.“

 

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Kauf der Hyundai-Bagger; es sind äußerst zuverlässige und leistungsstarke Maschinen“, fasste Aldo Ludovisi zusammen. „Für den Kauf haben wir uns an Fabio gewandt, unseren Vermittler zwischen Venditti und Hyundai. Er hat unsere vielfältigen Anforderungen stets mit großer Professionalität im Rahmen unterstützt und uns dabei geholfen, das Modell zu finden, das den Anforderungen dieser wichtigen Baustelle am besten entsprach.“